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Leberwurst – Alles was Sie dazu wissen müssen

Grundsätzlich wird hier zwischen Leberwurst und Leberpastete unterschieden. Im Wesentlichen ist die Pastete schlicht etwas feiner und meist auch fester in der Konsitenz. Bei uns erfahren Sie alles zu beiden Produkten. Von der Geschichte und den Rezepten bis hin zur Online-Bestellung.

Hausmacher Leberwurst

Die Leberwurst nach Hausmacher Art wird mit bestem Schweinefleisch und frischer Schweineleber hergestellt. Traditionell wird sie bei der Hausschlachtung hergestellt. Neben der Streichwurst gibt es auch ungeräucherte Würste, die heiß zubereitet mit Kartoffeln, Brot oder Sauerkraut gegessen werden.

Hausmacher Leberwurst kaufen

Als Leberwurst bezeichnet man hierzulande verschiedene, meist streichfähige Kochwurstsorten, welche ihren Namen der Leber verdanken, die mit anderen Zutaten zu einer Wurst verarbeitet wird.

Hausmacher Leberwurst im Darm

Hausmacher Leberwurst – Landmetzgerei Schiessl – ca. 1.1kg

10,75 €

inkl. gesetzlicher MwSt.
zum Kauf

Hausmacher Leberwurst im Glas oder der Dose kaufen

Lagerung und Haltbarkeit

Die Hausmacher Leberwurst in der Dose ist ungeöffnet durchaus lange haltbar, sofern sie an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort (max. 25 Grad) aufbewahrt wird. Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte jedoch beachtet werden. Ist die Dose jedoch einmal geöffnet, sollte die Wurst so bald wie möglich, spätestens in drei bis fünf Tagen, verzehrt werden.

Serviervorschlag

Als Streichwurst wird die Leberwurst nach Hausmacher Art für gewöhnlich auf Brot jeglicher Art verzehrt, ganz egal ob zum Frühstück, Abendbrot oder wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt. Wenn Sie möchten, können Sie das Brot mit Schnittlauch oder frisch geschnittenen Zwiebelringen bestreuen, um das Aroma der Leber zu unterstreichen. Zusammen mit sauren Gurken ergeben solche Brote eine leckere rustikale Mahlzeit, die wenig Aufwand kostet. Gerne wird Leberwurst auch zu Kartoffeln mit Quark gereicht.

Die Geschichte & Tradition der Hausmacher Leberwurst

Wann genau die Delikatesse ihren Ursprung hat, kann heutzutage kaum nachvollzogen werden. Eine sehr frühe schriftliche Erwähnung findet sich jedoch in einer St. Galler Küchenordnung aus dem Jahre 1480, wie Peter Bührers in seinem 1991 erschienenen Buch „Schweizer Spezialitäten“ nachweist. Die Hausmacher Leberwurst stammt aus der uralten Tradition der Hausschlachtung, die in ländlichen Regionen bis weit ins 20. Jahrhundert verbreitet war. Dabei war es immens wichtig, möglichst alle Teile des Schweins zu verwenden, also auch die Leber. Da diese schnell verdirbt, musste sie direkt gekocht und zu Wurst verarbeitet werden.

Hausmacher Leberwurst selber machen Rezept

Für die Herstellung der Leberwurst wird zunächst das Schweinefleisch mit dem Fettgewebe und der Leber gepökelt und zerkleinert. Diese Grundmasse wird mit Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Nelken, Mazis, Kardamom und Ingwer verfeinert. Oftmals werden für einen intensiveren Geschmack auch vorgegarte Zwiebeln hinzugefügt. In Wursthüllen oder Gläsern abgefüllt wird die Wurst gegart, woraufhin sie verzehrfähig ist. Bei Bedarf kann die Wurst abschließend auch noch geräuchert werden.

Zutaten

  • 500 g frischer, roher Rückenspeck vom Schwein
  • 500 g mageres Schweinefleisch und ein halber Schweinskopf
  • 500 g Leber vom Schwein
  • 300 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 33 g Salz
  • 8 g Majoran
  • 50 g Butter
  • 1 l Brühe
  • 1 Bund Suppengrün
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 Pfefferkörner
  • Salz

Zubereitung

  1. Suppengrün, Lorbeerblätter, Pfeffer und Salz werden mit dem Schweinekopf und Fleisch in einen Topf gegeben, der mit etwa 2,5 l Wasser aufgefüllt wird. Das Ganze lässt man zwei bis drei Stunden köcheln, bis sich das Fleisch vom Kopf ablöst.
  2. Die geschnittenen Zwiebeln werden derweil mit dem Knoblauch in Butter angebraten.
  3. Der Speck und die Leber werden einzeln durch die feine Scheibe des Fleischwolfs gedreht, anschließend das Schweinefleisch mit Zwiebeln und Knoblauch zweimal. Diese Zutaten werden mit ca. 1 l Brühe zu einer breiigen Menge vermischt und die Gewürze werden hinzugegeben.
  4. Die Masse wird in Gläser gefüllt und bei etwa 80 °C für 120 Minuten eingekocht.

 

Leberpastete

Unsere Leberpastete aus Alt-Husum ist eine streichfähige, herzhafte Wurstspezialität aus Norddeutschland. Sie wird traditionell mit besten Zutaten hergestellt und enthält einen hohen Anteil an Schweinefleisch. Schweineleber und die unverwechselbare Gewürzmischung, die unter anderem frische Petersilie enthält, sorgen für den unverwechselbaren Geschmack.

Leberpastete kaufen

Das Besondere im Vergleich zu anderen Leberpasteten ist, dass sie mit Ei gebunden und mit Milch verfeinert wird. So entsteht eine angenehme, streichfähige Textur. Sie können die Leberpastete im Glas kaufen, sodass sie sich sich ideal für die Vorratshaltung eignet.

Leberpastete – Marten – ca. 1kg Stück

27,99 €

inkl. gesetzlicher MwSt.
zum Kauf

Serviervorschlag

Die Leberpastete ist eine herzhafte Streichwurst, die Sie zu allen kräftigen Brotsorten wie Roggenbrot oder Schwarzbrot genießen können. Egal ob zum Abendbrot, Frühstück oder für das Pausenbrot – diese Pastete bereichert jede Brotmahlzeit. Servieren Sie Ihren Gästen dazu in kühles Bier oder eine  Spirituosenspezialität aus unserem Shop.

Herkunft

Leberpasteten werden in Deutschland in vielen Regionen traditionell hergestellt. Auch in der Region um Husum hat die Herstellung dieser Wurst eine lange Tradition. Die Leber wird schlachtfrisch verarbeitet, hinzu kommen außerdem hochwertiges Schweinefleisch und die besondere Husumer Gewürzmischung. Woher das Leberpastete Rezept ursprünglich stammt, ist nicht bekannt, es wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Auch heute noch wird diese Wurst so hergestellt wie früher.

Leberpastete selber machen Rezept

Die Leberpastete Herstellung erfolgt mit schlachtfrischer Leber. Das Fleisch wird gekocht, die Leber wird roh verarbeitet. Die Zutaten werden im Kutter mit den Gewürzen zu einer feinen Masse zerkleinert, zur geschmacklichen Abrundung und besseren Bindung gehört in das Originalrezept auch etwas Ei. Nach der Herstellung wird die Masse in Gläser abgefüllt und sterilisiert.

Zutaten

  • 200 g Hühnerleber, sehr frisch
  • eine große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Esslöffel Rosinen
  • 2 Esslöffel Walnüsse gehackt
  • 1 Teelöffel gemahlener Koriander
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 100 g Butter
  • Pfeffer, Salz
  • 1 Teelöffel Essig

Zubereitung

  1. Putzen und waschen Sie die Hühnerleber und hacken Sie alle Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, Nüsse, Kräuter und Rosinen.
  2. Erhitzen Sie etwa die Hälfte der Butter und braten Sie die Leber darin an.
  3. Würzen Sie die Leber mit Salz und Pfeffer und lassen Sie sie abkühlen.
  4. Dünsten Sie auch die Zwiebeln, den Knoblauch, die Nüsse und die Rosinen im Bratfett an und geben Sie den Essig dazu.
  5. Jetzt werden die gebratenen Zutaten mit den übrigen Zutaten in der Küchenmaschine fein aufgeschlagen.
  6. Die Pastete ist verzehrfähig und kann im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahrt werden.