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Wein

Der Weinbau in Hessen hat eine lange Tradition. Schon die Römer wussten die für den Weinanbau günstigen klimatischen und geografischen Bedingungen an der „Strata montana“ (Bergstraße) zu schätzen. Experten zufolge wurden hier bereits vor etwa 2.000 Jahren Reben gepflanzt. Eine erste urkundliche Erwähnung findet der hessische Wein dann im 8. Jahrhundert.

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Hessische Weine und Ihre Geschichte

Das seit 1971 selbstständige Weinbaugebiet „Hessische Bergstraße“ ist das kleinste der 13 deutschen Weinbaugebiete und zweigeteilt: In und um Groß-Umstadt und Roßdorf befindet sich der Bereich der „Odenwälder Weininsel“. Der zweite Bereich liegt südlich von Darmstadt und heißt „Starkenburg“. Er umfasst die Orte Alsbach, Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg.

Die mit Abstand häufigste Weinsorte, die an den Hügeln der Hessischen Bergstraße angebaut wird, ist der Riesling. Er macht etwa 53 Prozent der Rebsorten an der Weinbauregion aus. Auch die Weißweine Müller-Thurgau (etwa zehn Prozent) und Grauburgunder (etwa acht Prozent) zählen zu den beliebten Weinerzeugnissen der Region. Mit einem Anteil von maximal 20 Prozent sind die Rotweine weniger stark vertreten. Unter ihnen sind vor allem Spätburgunder (etwa 18 Prozent), Dornfelder und St. Laurent verbreitet.

Was macht hessischen Wein so besonders?

Die Region ist für ihr sehr mildes, fast schon südländisches Klima bekannt, das ihr den Namen „Frühlingsgarten“ oder „Riviera Deutschlands“ eingebracht hat. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 11 Grad Celsius, im Durchschnitt verzeichnen die Wetterstationen der Region 720 Millimeter Niederschläge und fast 1.600 Sonnenstunden pro Jahr. Ideale Bedingungen für den Weinbau!

Bemerkenswert ist auch die große Zahl von Winzern, die ihre Parzellen auf dem kleinen Anbaugebiet betreiben. Neben Weingütern und hauptberuflich tätigen Winzern gibt es zahlreiche sogenannte Hobby- oder Feierabendwinzer, die den Weinbau weniger aus finanziellen, sondern mehr aus idealistischen Gründen betreiben.

Trotz einer Anbaufläche von „nur“ rund 440 Hektar werden an der Hessischen Bergstraße sehr viele verschiedene Rebsorten angebaut, was an der großen Vielfalt der Bodentypen in diesem Gebiet liegt. Sie bringen sowohl filigran-feinfruchtige Weißweine als auch fruchtig-voluminöse Rotweine hervor. Von mehr als 230 verschiedenen günstigen Bodenarten ist die Rede, auf denen vor allem Riesling (206 Hektar), Müller-Thurgau (25 Hektar) und Grauburgunder (45 Hektar) angebaut werden.

Insgesamt macht der Ertrag von der Hessischen Bergstraße zwar nur etwa 0,3 Prozent der deutschen Weinproduktion aus. Dafür genießen die Weine, allen voran der Riesling, einen hervorragenden Ruf, der längst über die Grenzen des Anbaugebietes hinaus bekannt ist. Dennoch wird der Großteil des hier produzierten Weines noch immer in der Region vertrieben und konsumiert. Vor allem die Weinfeste wie beispielsweise das Weinfest in Heppenheim Ende Juni oder in Bensheim Anfang September erfreuen sich deshalb bei Einheimischen und Gästen großer Beliebtheit. Diese und ähnliche Veranstaltungen werden gerne genutzt, um die teilweise raren Weine vor Ort einzukaufen, bevor sie ausverkauft sind. Dafür nehmen sogar Weinliebhaber aus der ganzen Welt gerne eine weite Anreise in Kauf.