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Heidelbeerwein

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11,49 €

inkl. gesetzlicher MwSt.
HerstellerKelterei Christian Hartmann
RegionRhön
KategorieWein
Inhalt1 l
Alkohol12 %

Durch seine herrlichen Süße und dem vollmundigen Aroma frisch geernteter Früchte ist unser Rhöner Heidelbeerwein längst mehr als ein Geheimtipp für einen köstlichen Fruchtwein von der Rhön. Reife Waldheidelbeeren (auch Blaubeere, Moosbeere, Zeckbeere oder Bickbeere genannt) aus der Region werden nach altem Familienrezept angesetzt und verleihen der Spezialität ihren unverwechselbar fruchtigen Geschmack.

Viele Weintrinker schätzen Heidelbeerwein für seine positive Wirkung auf Magen und Verdauung, die durch die enthaltenen natürlichen Gerb- und Farbstoffe zustande kommen. Obendrein gilt er als äußerst bekömmlich, denn im Gegensatz zu Traubenwein enthält er keine reizende Weinsäure. Damit können auch Personen mit empfindlichem Magen die Rhöner Weinspezialität bedenkenlos genießen. Ebenso aromatisch und gut bekömmlich wie dieses Produkt sind Schlehen-, Holunder- und Brombeerweine.

Lagerung und Haltbarkeit

Um das Aroma des Rhöner Heidelbeerweins möglichst lange Zeit zu bewahren, empfiehlt es sich, die Flasche an einem dunklen und kühlen (etwa 10-15 °C) Ort wie dem Keller zu lagern. Ungeöffnet ist eine Lagerung über mehrere Jahre problemlos möglich. Sobald die Flasche geöffnet ist, kann Sauerstoff eindringen, wodurch er auf Dauer an Aroma einbüßt. Deshalb empfiehlt es sich, den Wein nach dem Öffnen kühl zu lagern und rasch aufzubrauchen.

Serviervorschlag

Rhöner Heidelbeerwein schmeckt gekühlt und bei Zimmertemperatur gleichermaßen köstlich. Er eignet sich ideal als begleitender Wein zum Dessert oder zum Verfeinern von Soßen, herzhafter Wildgerichte und Süßspeisen. Ein Geheimtipp von Feinschmeckern ist das Hirschgulasch mit Heidelbeerwein.

Herkunft

Die Geschichte & Tradition des Heidelbeerweins

Die Herstellung von Heidelbeerwein hat eine lange Tradition. Schon die alten Griechen wussten das Aroma der blauen Beeren zu schätzen und haben die süßen Früchte zu Wein verarbeitet. Nicht nur der Geschmack wusste zu überzeugen, auch die gesundheitsfördernde Wirkung der Spezialität trug zu der Beliebtheit des Weins bei. So war er zum Beispiel ein weit verbreitetes Mittel gegen Durchfall.

Herstellung des Heidelbeerweins

Bis heute hat sich an der Herstellung nicht viel geändert, es werden nur erstklassige Früchte verarbeitet. Durch den Zusatz von Zucker und Hefe, jeder Menge Liebe zum Produkt und viel Geduld wird aus den Früchten ein vollaromatischer Wein.

Heidelbeerwein selber machen

Wer keinen Heidelbeerwein kaufen, sondern ihn selbst herstellen möchte, braucht die richtige Ausstattung (Gärgefäß und Räumlichkeiten) und viel Geduld. Wer ihn einmal selbstgemacht hat, weiß, dass ein Rezept für Anfänger eher nicht geeignet ist.

Zutaten:

  • 2 kg Heidelbeeren
  • 2,5 l Wasser
  • 10 ml Antigel
  • 1,5 kg Zucker
  • 0,5 g Kaliumpyrosulfit
  • 0,5 Flasche Reinzuchthefe
  • 2 g Hefenährsalz

Zubereitung:

  1. Angefaulte Beeren unbedingt aussortieren, die übrigen Beeren gründlich waschen und abtropfen lassen. Anschließend zusammen mit dem Wasser in einem großen Topf auf mindestens 50°C erhitzen.
  2. Antigel hinzufügen und alles 12 Stunden ruhen lassen, bis aus den Beeren die Maische geworden ist. Diese dann durch ein Leinentuch pressen.
  3. Den ausgepressten Saft mit Zucker und Kaliumpyrosulfit verrühren. Anschließend Hefenährsalt und Reinzuchthefe hinzufügen. Alles umrühren und in ein Gärgefäß füllen, das mit dem Gärverschluss luftdicht abgeschlossen wird.
  4. Den Heidelbeersaft bei Zimmertemperatur gären lassen, bis keine Gasbläschen mehr aufsteigen, dann ist die Gärung abgeschlossen. Das Gärgefäß in einen kühlen Raum bringen, so kann sich die Hefe besser absetzen.
  5. Nachdem sich Hefe und Trubstoffe abgesetzt haben, den Heidelbeerwein umfüllen und wieder warten. Solange wiederholen, bis der Wein ganz klar ist.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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