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Fränkisches Gehäck

Nicht nur in Franken, sollte man früher oder später sogenanntes Gehäck kaufen (oder G’häck, wie man im Fränkischen auch gerne sagt) probieren. Bei dieser Spezialität handelt es sich um Wurstbrät, das sich vor allem in der Gegend in und um Nürnberg sowie Fürth großer Beliebtheit erfreut. Auch wenn es auf den ersten Blick aussieht wie das, was der Berliner als „Hackepeter“ oder der Norddeutsche als „Mett“ kennt, gibt es doch kleine Unterschiede. Während die genannten Spezialitäten nämlich gekuttert werden, wird diese gewolft, sodass die Zellstruktur des Fleisches erhalten bleibt. Mit Gewürzen und Kräutern verfeinert erhält es seinen typischen Geschmack.

Bratwurstgehäck kaufen

Zweifelsohne hat Franken kulinarisch noch viel mehr zu bieten als Nürnberger Rostbratwürste. Dennoch bleibt man hier der Vorliebe für deftige bayerische Spezialitäten aus der Region treu, zu denen auf jeden Fall das Bratwurstgehäck gehört.

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Auch wenn dieses Wort für Bratwurstbrät eindeutig an Gehacktes erinnert, unterscheidet sich fränkisches Bratwurstgehäck deutlich von dem handelsüblichen Hackfleisch, das im ganzen Land erhältlich ist. Die Besonderheit liegt in der traditionellen Herstellung und dem typischen würzigen Aroma, das von Metzger zu Metzger variiert, da jeder sein eigenes (üblicherweise geheimes) fränkisches Bratwurstgehäck Rezept hat.

Serviervorschlag Gehäck

Bratwurstgehäck fränkisch zuzubereiten, ist gar nicht so schwer, denn es schmeckt kalt und warm gleichermaßen gut. Die traditionelle Zubereitung für den kleinen Hunger ist Bratwurstgehäck auf Brot, das hier unter dem Namen „Katzbrot“ bekannt ist. Besonders gut schmeckt es auf einer kräftigen Scheibe Bauernbrot und darüber einige rote Zwiebelringe. Etwas Salz, Pfeffer und gemahlene Paprika rundet den herzhaften Geschmack ab. Auch in der warmen Küche findet das Gehäck gerne Anwendung. Oft wird es in Scheiben geschnitten und von beiden Seiten gebraten zu Sauerkraut und Kartoffeln gereicht. Beliebt ist auch, fränkisches Gehäck zu kleinen Bällchen zu formen und sie – je nach Geschmack – mit einer Sauce zu Pasta zu reichen.

Normales Gehäck wird gerne auf einer frischen Scheibe Bauernbrot serviert, die mit viel rohen Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Paprika garniert ist. Dazu schmeckt ein kühles Bier. Wer es lieber warm zubereiten möchte, kann es zum Beispiel rundherum anbraten und dann zu Kartoffeln und Sauerkraut servieren, lecker!

Geschichte & Traditionen des Gehäcks

Der Begriff Gehäck ist nichts anderes als die bayerische oder, genauer gesagt, die fränkische Variante für Gehacktes, das aus Schweinefleisch hergestellt wird. Dieses wurde früher mit großen Wiegemessern „gehackt“ – daher auch der Name. Um der traditionellen Herstellung möglichst nah zu bleiben und eine ähnlich grobe Struktur zu erhalten, wird das Brät heute gewolft und nicht gekuttert. Bei der Würzung schwört jede Metzgerei auf ihr eigenes Gehäck Rezept. Wer Gehäck selber machen möchte, sollte eine Mischung aus Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat oder Macisblüte und Piment verwenden.

Geschichte des fränkischen Bratwurstgehäcks

Gehäck ist die fränkische Bezeichnung für Brät, genauer gesagt für Bratwurstbrät. Die Bratwurst gehört zu den ältesten Wurstsorten überhaupt. In Deutschland findet sie schon in fränkischen Dokumenten aus dem 15. Jahrhundert schriftliche Erwähnung. Der Name selbst verweist auf die ursprüngliche Herstellung des fränkischen Bräts, die sich von der anderen Wurstbräts unterscheidet.

Bratwurstgehäck Rezept

In unserem Magazin finden Sie außerdem eine ausführliche Anleitung um Bratwurstgehäck Rezept.