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Harzer Wurst Spezialität Pottsuse

1,99 €

inkl. gesetzlicher MwSt.
HerstellerKeunecke Feinkost
RegionSachsen-Anhalt
KategorieWurst
Inhalt200 g

Die Harzer Pottsuse gehört zu den Klassikern der herzhaften, deutschen Hausmannskost. Die streichfähige Wurst besteht zu 100 % aus qualitativ hochwertigem Schweinefleisch. Das Fleisch wird für die Spezialität mit verschiedenen Gewürzen sehr lange gekocht und in Gläser eingeweckt. Es wird kalt als Brotaufstrich oder warm zum Beispiel zu Kartoffeln genossen. Das eingekochte Fleisch ist in der Stadt Halberstadt und im gesamten Harzer Umland bis in die Magdeburger Börde bekannt. Das deftige Schmalzfleisch ist auch ohne Kühlung lange haltbar und eignet sich daher ideal zur Vorratshaltung. Es ähnelt übrigens dem französischen Rilette. Wer dieses leckere, eingekochte Fleisch zum ersten Mal probiert, ist überrascht, wie fein und harmonisch es schmeckt. Die Suse gehört zwar zu den deftigen Wurstspezialitäten, kann aber auch modern interpretiert, zum Beispiel als feine Vorspeise mit Baguette, serviert werden.

Lagerung und Haltbarkeit

Die Pottsuse gehört zu den haltbaren Wurstkonserven. Durch das mehrstündige Einkochverfahren und die Abfüllung in sterile Konserven ist die Spezialität im Original-verschlossenen Zustand sehr lange haltbar. Sie können die Gläser ungekühlt aber dunkel gelagert ein Jahr lang bzw. mindestens bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums aufbewahren. Einmal angebrochen, sollten die Gläser im Kühlschrank bei maximal 7 °C aufbewahrt und innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden.

Serviervorschlag

Wenn Sie Pottsuse kaufen, haben Sie Dank der langen Haltbarkeit immer einen Vorrat an köstlicher Wurst in Ihrer Vorratskammer parat. Die Konserven werden gerne auch zur Selbstverpflegung mit in den Urlaub genommen, sei es zum Camping oder um im Hotel im Ausland nicht auf die gewohnte deutsche Wurst verzichten zu müssen. Ganz klassisch wird das Schmalzfleisch kalt als Brotaufstrich gegessen. Egal ob zum Frühstück, Abendbrot oder für die Mittagspause – wann immer Sie Lust auf ein herzhaftes Brot mit Wurstaufstrich haben, steht die Suse bereit. Das eingeweckte Fleisch kann aber auch warm genossen werden. Liebhaber der Harzer Spezialität genießen es beispielsweise zu Pellkartoffeln. Mit sauer eingelegten Gurken und vielleicht noch einem Stück Leberwurst oder Blutwurst wird daraus ein vollständiges Hauptgericht. Alternativ können Sie das Fleisch auch zu Bratkartoffeln kurz vor dem Servieren in die Pfanne geben und ein paar Minuten miterwärmen. Bieten Sie dazu Gewürzgurken oder sauer eingelegte Rote Bete an. Sollten unerwartet Reste übrig bleiben, lassen sie sich auch an herzhafte Eintöpfe wie zum Beispiel Bohneneintopf oder Erbsensuppe geben. Es gibt also viele Möglichkeiten, diese Spezialität zu genießen. Hier noch ein Tipp zum Schluss: Servieren Sie unsere Suse doch einmal wie die Franzosen ihr Rilette. Streichen Sie das Fleisch auf dünn geschnittene Scheiben Baguette und reichen Sie es mit einem Glas Weißwein als Vorspeise.

Inhaltsstoffe

Nährwertangaben

Was? pro 100g in g
Energie 1038kJ/ 248 kcal
Fett 23,1
Kohlenhydrate 1,3
davon Zucker <0,2
Eiweiß 9,4

Rezeptur

Zutaten: 40% Schweinefleisch, 35% Schweinespeck, 10% frische Zweibeln, 7% Schweineschwarten, 8% Gewürzmischung, Nitritpökelsalz (Kochsalz, Konservierungsstoff E250), ohne Glutamat.

Stabilisator  –
Säuerungsmittel
Antioxidationmittel
Konservierungsstoff E250
Geschmacksverstärker
Emulgator
Farbstoff

Herkunft

Das Original Harzer Pottsuse Rezept hat eine lange Geschichte, der Ursprung kann heute nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Zur Herkunft des Wortes Pottsuse gibt es zwei Erklärungen. Nach einer Anekdote aus dem Harz soll Suse, die Magd eines Fleischermeisters, Fleisch für die Wurstherstellung versehentlich so lange gekocht haben, bis es zerfiel. Um diesen Fehler vor ihrem Meister zu verbergen, gab sie die zerfallene Wurst in einen Topf (Pott). So soll die Spezialität entstanden sein. Nach einer zweiten Erklärung stammt das Wort für diese Wurst aus der Niederdeutschen Sprache der Börde. In einer Beschreibung von Richard Hecht aus dem Jahre 1907 findet sich die Beschreibung für die Herstellung. Dabei wird das Fleisch so lange in einem Pott gekocht, bis es zu „susen“ beginnt, was so viel wie „sausen“ bedeutet.

Herstellung

Das Halberstädter Pottsuse Rezept wurde schriftlich erstmals von Richard Hecht in „Die Kost auf den Magdeburgischen Dörfern“, 1907/1934 erwähnt. Das Originalrezept wurde bis heute kaum verändert, es wird nach wie vor traditionell hergestellt. Es kommen lediglich moderne Herstellungsgeräte zum Einsatz. Das Fleisch im Pott besteht zu etwa 40 % aus magerem Schweinebackenfleisch und zu 35 % aus Schweinespeck. Hinzu kommen außerdem Zwiebeln und eine Gewürzmischung. Das Fleisch wird zusammen mit den Gewürzen so lange gekocht, bis es von alleine zerfällt. Danach wird es noch heiß in Gläser abgefüllt und zur längeren Haltbarkeit sterilisiert.

 

Harzer Pottsuse selber machen

Sie können zuhause Harzer Pottsuse kochen, die Herstellung ist allerdings zeitaufwendig und schwierig. Zudem ist selbst eingekochtes Fleisch nicht so lange haltbar, da beim Harzer Pottsuse Herstellen im Haushalt nicht dieselben hygienischen Bedingungen erfüllt werden können, wie im professionellen Betrieb. Wir empfehlen daher Pottsuse zu kaufen. Falls Sie es trotzdem versuchen möchten, ist hier das Rezept für die Pottsuse, welche in Halberstadt so bekannt ist:

Zutaten:

  • 1 1/2 kg Schweineschulter mit Schwarte
  • 500 g grüner Schweinespeck (weißer Bauchspeck, nicht geräuchert)
  • 400 g Zwiebel, fein gehackt
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt (kann auch weggelassen werden)
  • 25 g Salz
  • 500 ml heißes Wasser

Schneiden Sie das Fleisch in ein bis zwei Zentimeter große Stücke, der Speck wird feingewürfelt. Lassen Sie den Speck aus und braten Sie darin die Zwiebeln und den Knoblauch goldbraun. Geben Sie das Fleisch und die Gewürze hinzu und braten Sie alles kurz an. Gießen Sie mit Wasser auf und lassen Sie das Ganze mindestens 3 Stunden auf kleiner Flamme köcheln. Rühren Sie zwischenzeitlich um und nehmen Sie in der letzten halben Stunde den Deckel ab. Wenn das Fleisch so weich ist, dass es fast von alleine zerfällt, entnehmen Sie die Lorbeerblätter. Das Fleisch kann nun mit einem Löffel zerdrückt werden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Füllen Sie die heiße Masse sofort in saubere Schraubgläser und schließen Sie den Deckel. Drehen Sie die Gläser auf den Kopf, damit auch der Deckel durch die heiße Brühe sterilisiert wird. Das selbst eingekochte Fleisch sollten Sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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