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Schietwetter Tee

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18,50 €

inkl. gesetzlicher MwSt.

Wenn es einen Tee gibt, der bei Regen, Sturm und wolkenverhangenem Himmel besonders gut schmeckt, ist es unser Schietwetter Tee. Im hohen Norden ist es Tradition, bei sprichwörtlichem Schietwetter (Mistwetter) in der warmen Stube zu bleiben und das Gemüt mit einem frisch aufgebrühten Kräutertee aufzuhellen. Die Mischung aus fruchtigen Komponenten, frischen Kräutern, verschiedenen Blüten und ganzen Beeren hat in Sylt Tradition und schmeckt in dieser Variante aromatisch nach Anis.

Diese leckere Variante ist eine bunte Mischung aus Brombeer-, Erdbeer-, Fenchel-, Himbeer-, Haselnuss-, Spitzwegerichblätter, Sonnenblumen-, Ringelblumen-, Holunder-, Pfingstrosen- und Wollblumenblüten, Anis, Hagebuttenschalen, Apfelstücke, Melissen- und Pfefferminzkraut und Holunderbeeren. Er sorgt für gute Laune, wärmt von innen und unterstützt die Abwehrkräfte, um die Infektanfälligkeit bei schlechtem Wetter zu verringern. Die enthaltene Melisse wirkt obendrein beruhigend und entspannend auf den Körper – ideal, wenn das Wetter draußen Kapriolen schlägt.

Lagerung und Haltbarkeit

Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt können Sie den Schietwetter Tee problemlos einige Jahre aufbewahren und genießen. Nach etwa 18 Monaten kann die Wirkung der enthaltenen Kräuter nachlassen. Einfluss auf den aromatischen Anis-Geschmack der Teemischung hat dies jedoch nicht. Um das Aroma so lange wie möglich zu erhalten, empfiehlt es sich, den angebrochenen Tee in einer Teedose aus Metall oder Keramik aufzubewahren.

Schietwetter Tee zubereiten

Schietwetter Tee sollte man – je nach Zusammensetzung – ca. 3-5 Minuten (mit Schwarztee) oder 5-10 Minuten (reiner Kräutertee) ziehen lassen. Dazu schmeckt einfaches, feines Kaffeegebäck, das optimal mit dem Teegeschmack harmoniert. Ideal ist es, wenn sich die gleichen Aromen im Tee und Gebäck finden wie zum Beispiel Anis.

 

Herkunft

Geschichte & Tradition des Schietwetter Tees

Die Spezialität hat in Norddeutschland eine lange Tradition. Vor allem in Ostfriesland zelebrieren die Menschen das Teetrinken und lassen es sich nicht nehmen, mindestens zweimal täglich eine Tasse zu trinken. Den Tee, den es bei schlechtem Wetter zu trinken gab, nannte man irgendwann „Schietwetter Tee“ und hatte damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Allerdings wies der Name nicht nur auf das Wetter hin, sondern auch auf die enthaltenen Kräuter, die vor verschiedenen Erkältungskrankheiten schützen sollten, die bei „Schietwetter“ besonders häufig auftreten.

Eine besondere Form ist die Sylter Variante. Sylter Schietwetter Tee besteht nämlich nicht nur aus verschiedenen Kräutern, sondern muss mindestens 50% Assam-Tee enthalten und auf Sylt hergestellt bzw. gemischt worden sein. Sylter Schietwetter Tee enthält zum Beispiel häufig weihnachtlich anmutende Gewürze wie Nelken oder Zimt.

Herstellung des Schietwetter Tees

Die Herstellung ist relativ einfach, wenn man die gewünschten Kräuter vorrätig hat. Diese müssen nämlich nur zerkleinert, getrocknet und dann gemischt werden. Das Geheimnis liegt allerdings in der Mischung, denn die einzelnen Aromen müssen sich perfekt ergänzen und ein harmonisches Geschmackserlebnis bilden. Jeder Hersteller favorisiert hier seine ganz persönliche Mischung, die oft seit Generationen in der Familie weitergegeben wurde. Wer Schietwettertee kaufen möchte, kann sich zwar von den auf der Verpackung angegebenen Zutaten inspirieren lassen, muss sich aber bei den Mengenangaben auf den eigenen Geschmackssinn verlassen.

Schietwetter Tee Rezept

Wer keinen Schietwetter Tee kaufen, sondern selber machen möchte, hat die Qual der Wahl bei der Zusammenstellung der Zutaten. Mit dem folgenden Beispiel für ein Rezept wird ein reiner Kräutertee hergestellt.

  • Anis
  • Brombeerblätter
  • Fenchel
  • Hagebutte
  • Holunderblüten
  • Huflattich
  • Melisse
  • Pfefferminze
  • Ringelblume
  • Rosenblüten
  • Spitzwegerich

Zubereitung:

  1. Alle Kräuter, Blätter und Blüten einzeln zu Bündeln binden und an einem dunklen (vor Sonnenlicht geschützten Ort) trocknen lassen.
  2. Alles sehr fein zerkleinern und im gewünschten Mengenverhältnis miteinander mischen – hier ist Ausprobieren ausdrücklich erlaubt, ja sogar erwünscht!
  3. Die fertige Teemischung in einer Keramik- oder Metalldose an einem trockenen Ort lagern.

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