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Schmalzfleisch ★ Landmetzger Schiessl ★ ca. 200g

3,20 €

inkl. gesetzlicher MwSt.

Schmalzfleisch

Schmalzfleisch gehörte früher zu den beliebtesten Wurstwaren in Deutschland, es diente der Vorratshaltung und als Proviant, denn das eingekochte Fleisch ist lange haltbar und bereichert so das ganze Jahr über das tägliche Abendbrot. In vielen Haushalten wurde es auch selbstgemacht. Fränkisches Schmalzfleisch unterscheidet sich von anderen Rezepturen aus Deutschland durch den hohen Anteil an magerem Schweinefleisch. Brotaufstriche aus Schmalz, Fleisch und Gewürzen sind in ganz Europa weit verbreitet, ähnliche Spezialitäten sind die Pottsuse aus der Harzregion oder das französische Rillette. Jede Region hat ihre eigene Gewürzmischung, unser eingewecktes Fleisch aus dem Bayern ist besonders herzhaft abgeschmeckt.

Lagerung und Haltbarkeit

Es kann auch ungekühlt bei max. 20 Grad problemlos bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums gelagert werden. Nach dem Öffnen sollte es im Kühlschrank aufbewahrt und das Fleisch innerhalb einiger Tage verzehrt werden.

Gerichte mit Schmalzfleisch

In vielen Regionen Deutschlands werden Speisen mit Schmalzfleisch zubereitet. Ganz klassisch wird es in Bayern zum Abendbrot auf einem Stück Bauernbrot, einer Scheibe Schwarzbrot oder einem Brötchen genossen. Dazu passen Zwiebeln und sauer eingelegte Gurken. Man kann es aber auch aus der Dose nehmen und in der Pfanne kurz anbraten. So bereichert es zum Beispiel eine Portion Bratkartoffeln mit Spiegelei oder wird ganz modern zu Pasta serviert. Anstelle von französischem Rillette können Sie dieses hochwertige Produkt auch auf eine Scheibe geröstetes Weißbrot streichen und zum Aperitif servieren.

Herkunft

Die genaue Herkunft dieser Spezialität ist nicht bekannt, seit Jahrhunderten wird sie auf den Bauernhöfen im Anschluss an die Hausschlachtung hergestellt. Auch in Privathaushalten hat man es immer schon zubereitet, wenn Fleischreste vorhanden waren. Schmalzfleisch einkochen hat vor allem im Frankenland Tradition, es dient der Vorratshaltung und der Resteverwertung. Schmalzfleisch in der Dose oder im Glas wurde übrigens auch zur Truppenversorgung im Zweiten Weltkrieg produziert. In der DDR fehlte es in keiner Vorratskammer. Teilweise handelte es sich natürlich um einfachere Rezepte, unser fränkisches Produkt wird aus hochwertigem Schweinefleisch und edlen Gewürzen zubereitet. So überzeugt es auch anspruchsvolle Wurstliebhaber.

Herstellung Schmalzfleisch

Die Herstellung erfolgt auch heute noch traditionell nach altem Rezept aus Bayern. Neben magerem Schweinefleisch wird auch fetteres Bauchfleisch verwendet. Vor dem Garen wird das Fleisch kräftig gewürzt, unter anderem mit Pfeffer und Muskat. Für den herzhaften Geschmack sorgen frische Zwiebeln. Das vorbereitete Fleisch wird in Weckgläser geschichtet und länger eingekocht. Dabei gart das Fleisch und die von Natur aus im Bindegewebe enthaltene Gelatine bindet die Masse. Das für diese Spezialität typische Gelee setzt sich am Rand des Behälters ab.

Schmalzfleisch selber machen

Schmalzfleisch selbst herzustellen ist zeitaufwendig und schwierig. Damit das Fleisch geliert, müssen die richtigen Fleischteile im passenden Verhältnis ausgewählt werden. Wir empfehlen Ihnen daher, ganz einfach unser traditionell hergestelltes Schmalzfleisch zu kaufen. Ein einfacheres Schmalzfleisch Rezept kann auch zu Hause aus Mett und Schmalz zubereitet werden.

Zutaten

  • 125 g Schweineschmalz
  • 500 g Schweinemett
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Teelöffel getrockneter Majoran
  • 4 zerdrückte Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1,5 Teelöffel Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Das Mett wird im Schmalz in der Pfanne auf kleiner Hitze etwa 1 Stunde lang gebraten und gewürzt. Noch heiß wird es in Gläser gefüllt. Es sollte im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 1-2 Wochen verzehrt werden.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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