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Weißwürste

(4 / 5 bei 4 Stimmen)

11,99 €

inkl. gesetzlicher MwSt.
HerstellerLandmetzgerei Schiessl
RegionBayern
KategorieWurst
Inhalt1.000 g

Die Weißwurst ist des Bayerns Lieblingswurst und wird traditionell zum Frühstück zusammen mit süßem Senf serviert. Dazu gibt es eine Brezel und ein kühles Bier. Unsere kessenfrischen Weißwürste „Münchner Art“ werden immer frisch vor dem Versand für Sie hergestellt. Nur mit Kochsalz gewürzt und mit frischer Petersilie verfeinert erhalten Sie ein typisch bayerisches Schmankerl das Ihnen schmecken wird.

Mit der leckeren Weißwurst aus besten Zutaten wird Ihre nächste Brotzeit sicherlich ein Spektakel. Die Brühwurst aus Kalbfleisch (heute teilweise auch Schweinefleisch) und Schweinerückenspeck ist eine der bekanntesten Münchner Spezialitäten, die große Ähnlichkeit zu Wollwurst und Stockwurst aufweist. Die Weißwurst hebt sich aber durch ihre einzigartige helle, grau-weiße Farbe ab, nach welcher sie benannt wurde und die daher rührt, dass das Brät mit normalem Kochsalz gewürzt wird und nicht, wie bei anderen Wurstwaren üblich, mit Nitritpökelsalz. Traditionell wird die ur-bayerische Wurst frühmorgens hergestellt und am Vormittag zur Brotzeit im Imbiss oder Wirtshaus mit süßem Senf, Brezeln und Weißbier serviert.

Lagerung und Haltbarkeit

Der Bayer sagt, die Weißwurst muss bis zum Mittagsläuten gegessen sein. Aber natürlich müssen Sie unsere Würste nicht unbedingt noch am selben Tag verzehren. Zu lange sollten Sie aber nicht warten. Frisch gekauft hält sich die Brühwurst etwa drei Tage im Kühlschrank, vakuumverpackt maximal fünf Tage. Sie können sie auch einfrieren, aber länger als zwei Monate sollte sie dort nicht aufbewahrt werden, da sie sonst den Geschmack verliert.

Serviervorschlag

In Niederbayern und großen Teilen Oberbayerns wird die Weißwurst traditionell zur Brotzeit, etwa um 12 Uhr, mit Brezn, süßem Senf und Weißbier verzehrt. Dabei ist es üblich, die Wurst nur stückweise zu bestellen, um ein Auskühlen zu vermeiden, welches die Haut sehr schnell verfärben würde. Meist wird der Darm nicht mitgegessen, obwohl dies theoretisch möglich ist. Die traditionell bayerische Art, die Münchner Spezialität zu essen, ist das „Weißwurst zuzeln“. Dabei wird die Wurst in die Hand genommen und der Inhalt mit den Zähnen aus dem Darm gezogen. Sie kann aber auch längs halbiert oder seitlich aufgeschlitzt werden, sodass man den Inhalt gut entnehmen kann. Wer gerne einmal etwas anderes probieren möchte, kann die Würste auch in Scheiben schneiden, panieren und anbraten, oder einen Weißwurstsalat damit machen, etwa mit Rettich, Zwiebeln und Gewürzgurken.

Geschichte der Weißwurst

Angeblich wurde die Weißwurst eher zufällig erfunden. Am Faschingssonntag 1857 gingen dem Metzger des Gasthauses „Zum Ewigen Licht“ am Münchner Marienplatz, Joseph Moser, die Schafsdärme für seine Kalbsbratwürstchen aus. Notgedrungen füllte er die Wurstmasse in Schweinedärme, die eigentlich zu groß und zäh für Bratwürste sind, so die Legende. Da er Angst hatte, die Därme könnten beim Braten platzen, brühte Moser die Würste jedoch in heißem Wasser. Es gibt jedoch auch Grund zur Annahme, dass es die Münchner Weißwurst schon vor 1857 gab und sie eine Weiterentwicklung der viel älteren Maibockwurst ist. Vergleichbare Würste, die ebenfalls in heißem Wasser serviert werden, waren bereits im Frankreich des 14. Jahrhunderts bekannt und wurden dort zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Kochbüchern schon als Weißwürste bezeichnet. Wo auch immer diese besondere Wurstspezialität ihren Ursprung hat, sie wird nicht nur dank des Oktoberfestes schon lange mit der Stadt München in Verbindung gebracht. So lockt sie nicht nur Touristen aus aller Welt nach Bayern, sie genießt auch jenseits des Weißwurstäquators große Beliebtheit.

Herstellung

Die Münchner Spezialität wird aus Kalbfleisch, Schweinerückenspeck, gegartem Kalbskopffleisch, Eis-Schnee und Kochsalz hergestellt. Gewürzt wird je nach Rezept mit Petersilie, Pfeffer, Macis und Zwiebeln oder auch Ingwer und Kardamom. Das Brät wird in Schweinedärme gefüllt, sodass etwa 12 bis 15 cm lange Würste entstehen. Bei der Zubereitung werden diese circa 10 bis 15 Minuten lang in etwa 70 °C heißem, leicht gesalzenen Wasser erwärmt.

Weißwurst Rezepte

Sie sind auf den Geschmack gekommen und möchten selbst einmal ein waschechtes Weißwurstfrühstück zubereiten? Wer nach einer Herausforderung in der Küche sucht, kann die Münchner Brühwürste natürlich auch einfach zu Hause selber machen. Für dieses Rezept werden folgende Zutaten benötigt:

Zutaten:

  • 300 g Schweinefleisch, mager
  • 200 g Rindfleisch (Fettanteil bis max. 5%)
  • 300 g Schweinerückenspeck
  • 200 g Eis
  • 21 g Kochsalz
  • 5 g Senfpulver
  • 3 g Pfeffer
  • 1,5 g Muskat
  • 1 g Koriander
  • 0,5 g Ingwer
  • 0,5 g Kardamom
  • 3 g Zwiebelpulver (oder 10 g frische Zwiebeln)
  • 6 g Kutterhilfsmittel mit Phosphat

Zuerst werden Fleisch und Speck, bis zum Gefrierpunkt gekühlt, in Stücke geschnitten, sodass sie gut in den Fleischwolf passen. Der Speck wird dann separat gewolft und mit dem Kutter zu einer homogenen Masse verarbeitet. Die Temperatur sollte um die 15 °C betragen. Das restliche Fleisch wird nun mit allen anderen Zutaten grob gewolft, angefroren und dann mit dem Speck fein gekuttert. Das Brät wird dann in Kranzdärme vom Kaliber 40/44 gefüllt, wobei man Lufteinschlüsse vermeiden sollte. Abschließend werden die Würste bei etwa 75 °C für circa 50 bis 60 Minuten gebrüht und dann im kalten Wasser abgekühlt. Lassen Sie es sich schmecken!

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