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Fleischerei Eismann

Die mittlerweile über 125 Jahre andauernde Familientradition der Fleischerei Eismann begann am 31.10.1890 mit der Meisterprüfung von Otto Eismann.

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Die Entstehung der Fleischerei Eismann

Bereits 10 Tage nach der bestandenen Meisterprüfung gründete Otto Eismann, zusammen mit Ehefrau Helene, am 10.11.1890, die Fleischerei Eismann in Vieselbach. Zu dieser Zeit war Vieselbach noch eine kleine unabhängige 2000-Seelen Gemeinde in der Nähe von Erfurt. Seit Anfang an wurde neben dem Fleischerei-Betrieb auch die Landwirtschaft für das Schlachtvieh selbst betrieben. Leider verstarb Otto Eismann bereits sehr früh, weshalb die Witwe Helene zusammen mit dem Sohn Walter den Betrieb fortführten.

Die zweite Generation übernimmt

Walter Eismann übernahm durch den Tod seines Vaters bereits sehr früh Verantwortung im Betrieb. Am 14.07.1925 belegte er sein Fachwissen mit der bestandenen Meisterprüfung in Weimar. Nach dem Tod seiner Mutter, Helene Eismann, führte nun der Sohn Walter, zusammen mit Frau Erna, das Geschäft weiter. Nach wie vor wurde das Vieh im Betrieb geschlachtet, doch die schweren Zeiten machten es notwendig, dass diverse Dorfbewohner mit halfen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Auch die beiden Kinder, Roland und Elisabeth, wurden von Anfang an in die Landwirtschaft und den Fleischereibetrieb mit eingebunden. Sohn Roland blieb der Familien-Tradition treu und erlernte ebenfalls das Handwerk des Fleischers. Tochter Elisabeth arbeitete im Verkauf. Während den Kriegsjahren brachen sehr schwere Zeiten für die Einwohner von Vieselbach an. Kunden standen oft sehr lang für eine Schale Wursteintopf an. Die komplette Familie musste abends beim “Markenkleben” helfen.

→ Markenkleben in den Kriegsjahren

Die Lebenmittelmarken haben zu dieser Zeit das Bargeld fast gänzlich ersetzt. So kamen sehr viele Marken in einem Geschäft, wie bei der Fleischerei Eismann, zusammen. Am Abend, nach dem Tagesgeschäft, musste die ganze Familie mit anpacken. Zunächst wurden die Marken sortiert, manche waren dabei sehr hochwertig und mussten deshalb entsprechend sorgsam behandelt werden. Als Kleber diente meistens mit Wasser aufgekochtes Kartoffelmehl. Anfangs gab es noch vorgedruckte Bögen in welche die Marken eingeklebt worden sind, später wurde aus Papiermangel einfach auf alte Seiten Zeitungspapier geklebt. Für jedes Blatt musste am Ende der Gesamtwert berechnet und in eine Liste eingetragen werden. Da in diesen schweren Zeiten nicht alle Mitmenschen ehrlich waren mussten die frisch geklebten Marken zum trocknen im einzig sicheren Zimmer, dem Schlafzimmer, aufgehängt werden.

Die Dritte Generation

Sohn Roland eiferte den Vorfahren nach und legte am 08.07.1957 die Meisterprüfung ab. Kurz danach übernahm er zusammen mit Ehefrau Renate den Familienbetrieb. Unter dem DDR-Regime konnte man zunächst eine Verstaatlichung abwenden, allerdings konnte man die Landwirtschaft nicht weiter fortführen. Das Fleisch kam von nun an von der Fleischergenossenschaft Erfurt. Es folgte die Konzentration auf das Wesentliche und damit ein weiterer Ausbau des Fleisch- und Wurstwaren Sortiments. In den folgenden Jahren gewannen die Produkte der Fleischerei Eismann, unter der Leitung von Roland und Frau Renate, mehrere Goldmedallien bei Qualitätsvergleichen. Sohn Stefan Eismann lernte währenddessen in der Konsum Fleischwarenfabrik in Erfurt. Auch er gewann dabei gleich mehrere Auszeichnungen in Berufswettbewerben. Am 29.06.1982 legte auch Stefan Eismann die Meisterpüfung ab und legte damit den Grundstein, um in die großen Fußstapfen der Eltern und Großeltern zu treten. Nach dem Mauerfall 1990 wurde die Fleischerei Eismann auch gleich Mitglied in der wiederbelebten Meister-Innung. In den Folgejahren gab es zahlreiche Erweiterungen, unter anderem wurden nun auch Waren geliefert und damit der Start des hauseigenen Partyservices gefeiert.

Die vierte Generation

Stefan Eismann übernahm den Familienbetrieb, zusammen mit Frau Andrea, am 01.07.1991. In der Folge wurde Verkauf und Produktion deutlich verbessert. Mittlerweile werden ein Rind und 20 Schweine pro Woche verarbeitet. Neue Räumlichkeiten mussten her und es folgte der Umzug von der Straße der Jugend in die Mühlgasse. Dadurch ergab sich nun auch mehr Verkaufsfläche und neue Theken fanden Einzug. Außerdem wurde ein Imbiss-Eck im Laden eingerichtet. Am 1. Juli 1994 erfolgte die Eingemeindung von Vieselbach in die Stadt Erfurt. 2004 fuhr der erste Verkaufswagen durch das ländliche Umland und auf Wochenmärkte. Der Partyservice wurde stark ausgebaut, von nun an gab es ganze Buffets für private und geschäftliche Feiern und Veranstaltungen.

Die fünfte Generation steht schon bereit

Sohn Adrian hat am 16.12.2008 seine Meisterprüfung abgelegt, er kann nun die Tradition in fünter Generation fortführen. Am 23.03.2011 gewann die Fleischerei Eismann eine Goldmedallie für Ihren berühmten Erfurter Dom-Schinken.

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